Weltfriedenstag - Tanzen für den Frieden

Weltfriedenstag - Tanzen für den Frieden

Friedenstänze
Frieden, Frieden / Peace, Peace
Allahu Achat
Amen
Eirene
Forgiveness
Friedensgebet der Erde / Peace Prayer for the Earth
Gate of Peace
Pigeon of Peace
Sesiya Hamba
Shalom Salam
Stern des Friedens / Star of Peace


Weltfriedenstag 2016

Tanzen für den Frieden – Bericht von Ulla Röber

Menschen in verschiedenen Ländern und Kulturen reichen sich die Hände und tanzen für den Frieden. Ein Friedensimpuls von Friedel Kloke-Eibl, die als Choreographin und Tanzpädagogin länder- und kulturübergreifend tätig ist. Eine Frau mit einer Vision und einem Traum von Freiheit, Überwindung von Grenzen, von Gerechtigkeit und Frieden. In ihren choreografierten Tänzen drückt sich eine Weltsprache aus, die alle verbindet und eint. Dies wurde mir auf meiner Reise zu den drei Veranstaltungen - die Mitte immer in meinem Gepäck - deutlich bewusst.

Die Friedensmitte
Die Friedensmitte

Die Papierkraniche (ca. 1000) wurden größtenteils von Noriko Messmer-Ishikawa gefaltet.
Hier die Geschichte über die Kraniche von Hiroshima zum Nachlesen: http://blog.svensoltmann.de/geschichte

Foto: Björn Kloke
Foto: Björn Kloke

Die Idee, Tanzen für den Frieden, mit Friedel Kloke-Eibl, ihren Töchtern Saskia und Nanni Kloke, fand Schritt für Schritt mit einem guten Organisationsteam: Heidi Hafen in der Schweiz, Barbara Meder in Deutschland und Saskia Kloke in den Niederlanden ihre Umsetzung, und zwar 3 Veranstaltungen an 3 Orten, in 3 Ländern und am Abend jeweils ein Konzert mit der Singer-Songwriterin und Friedensaktivistin Joanne Shenandoah aus Amerika. Um den Weltfrieden zu fördern, engagiert sich Joanne im Projekt „Peace On Earth“. Ausgezeichnet mit vielen Preisen und Auftritten im Vatikan, sowie im Weißen Haus in Washington, in der Carnegie Hall, beim Parlament der Welt-Religionen und seine Heiligkeit dem Dalai Lama.


I. Schweiz - 18. September 2016

Foto: Heidi Hafen
Foto: Heidi Hafen

Den Auftakt meiner Reise machte die Schweiz. Die Turnhalle der Rudolf-Steiner-Schule in Wetzikon wurde von Schülern und vielen Helfern mit bunte Bändern in Regenbogenfarben in einen Tanzsaal verwandelt. 170 Tänzerinnen und Tänzer hatten der Einladung Folge geleistet. Obwohl anfangs eine ziemliche Unruhe im Saal herrschte, gelang es Friedel Kloke-Eibl und ihren Töchtern, die Menschen in die Stille zu bringen. Für mich sehr beeindruckend und so noch nicht erlebt. Friedenstänze von Friedel, Saskia und Nanni ließen mich Momente eines friedlichen Miteinanders in Gemeinschaft erleben. Nach dem Tanz und vor dem Konzert gab es bei einem Imbiss Zeit für individuelle Begegnungen.

Zu Beginn des Konzertes in der Aula der Schule sprach Douglas George-Kanentiio, der Mann von Joanne Shenandoah, der zu den Mohawk-Irokesen zählt. Da stand ein Mann auf der Bühne mit Dankbarkeit für unsere wunderbare Erde, für alles was auf ihr wächst und lebt. Er sprach von der besonderen Verantwortung, die wir für unsere Kinder haben, ihr Individuelles zu erkennen, zu fördern und erzählte voll Achtung von der Weisheit der Frau. Für seine Rede bekam er meine ganze Hochachtung.

Joanne Shenandoah, eine faszinierende Frau, kam dann auf die Bühne. Mit ihrer warmen Stimme, ihren Liedern, ihrer Natürlichkeit, ihrem Lachen verzauberte sie die Menschen. Als Mitglied des Wolf Clans der Irokesen ist ihr indianischer Name „Tekaliwah-kwa“, heißt: „Sie singt“. Diesem Namen machte sie alle Ehre. Bei einem Lied bat sie Nanni Kloke auf die Bühne, um zu tanzen. Faszinierend wie Nanni die Musik in sich aufnahm und tänzerisch umsetzte. Gesang und Tanz bildeten eine berührende Einheit. „One world, one mind, one love“ wurde vom ganzen Publikum am Ende des Konzertes begeistert gesungen. Es war einfach nur gut!

II. Deutschland - 19. September 2016

Foto: Ulrich Gruber
Foto: Ulrich Gruber

Am nächsten Tag fuhren wir weiter zur LUX – Kirche in Nürnberg. In diesem Raum, in dem Kreuz und Kreis sichtbar anwesend sind (durch einen großen Stahlkranz unterhalb der Decke, einem Kreis auf dem Boden und einem großes Holzkreuz an der Frontseite des Raumes), herrschten beste Bedingungen für diese Veranstaltung. Wobei am Anfang die Frage im Raum stand: „Haben alle Platz? Schaffen wir fünf Tanzkreise?“ Es hatten sich mehr als 160 Menschen angemeldet. Friedel Kloke-Eibl eröffnete mit einer Spirale und zog Tanzkreis um Tanzkreis und so fand jede/r ihren/ seinen Platz. Die drei Klokes (was ja auch schon ein Ereignis für sich ist) waren nach der ersten Veranstaltung gut auf einander eingestimmt. So wurde dieses Tanzen zu einem Genuss. Stille und Dynamik waren in einem guten Rhythmus. Das anschließende Konzert mit Joanne und der Vortrag ihres Mannes fanden ein interessiertes Publikum.

Foto: Christel Wilbois
Foto: Christel Wilbois

III. Niederlande - 21. September 2016

Vor der letzten Station in Utrecht war nun etwas Zeit. Eine kleine Verschnaufpause, wobei keine Langeweile aufkam, denn es gab genug zu tun. Auch hier ein besonderer Ort - die Geertekerk. Im Mittelalter war sie eine von vier Pfarrkirchen der Stadt Utrecht und der Heiligen Gertrud von Nivelles gewidmet. Vielen Menschen gab sie Obdach bei einer Rheinüberschwemmung. Sie ist seit 1956 komplett renoviert. Heute findet hier eine Vielfalt an kulturellen Veranstaltungen statt. Ein angemessener Rahmen für eine Friedensveranstaltung.

Am Nachmittag trafen wir uns für die letzten Vorbereitungen: Die Gestaltung der Mitte und der Bühne für das Konzert. In den Niederlanden hatten sich ebenfalls viele Menschen angemeldet und sind der Einladung „Tanzen für den Frieden“ gefolgt. Es war alles bestens organisiert und so wurde auch hier Tanz und Konzert zu einem ungewöhnlichen Fest.

Menschen aus vielen Ländern sind zu diesen 3 Veranstaltungen teilweise weit gereist und auf der ganzen Welt sind an diesen Tagen Menschen zusammengekommen, um für den Frieden zu tanzen. Sie folgen alle einem großen Traum und einer Vision vom Frieden. Frieden, auch in uns selbst. Für mich ein Wegbereiter dort hin: die „Meditation des Tanzes“. Nach dieser Reise mehr denn je. Mit einem Ausspruch von Friedel Kloke-Eibl möchte ich schließen: „Bei allen Zweifeln und Vorbehalten - Was bliebe vom Leben, wenn wir uns das Träumen verbieten und unsere spirituellen Quellen versiegen lassen? Träume und Visionen sind lebensnotwendig, überlebensnotwendig“.

Shalom, Salam, Peace, Paix, Heiwa, Rauha, Shanti, Paz, Pace, Vrede, Frieden.

Tanzkreise 2016 - Orte und Termine

Tanzreise 2017 nach Griechenland -
Tanzen für den Frieden

Donnerstag, 21. September 2017 mit Friedel Kloke-Eibl Saskia Kloke Theodhossis Diskos und Life-Musik

Gerne möchten wir am Strand in Stoupa ein großes offenes Friedensfest veranstalten, zu dem alle eingeladen sind. Zeitplan:

  • 17.30 – 19.00 Uhr Friedenstänze von und mit Friedel Kloke-Eibl und Saskia Kloke
  • 19.00 – 20.00 Uhr Imbiss in Dimitris Taverne
  • ab 20.00 Uhr Tanz mit Theodossis Diskos und Live-Musik

Anreise: 17. September
Abreise: 25. September
Kursgebühr: € 425,00

Info / Anmeldung Kurs:
Ausbildungsinstitut
Info /Anmeldung Übernachtung:
Renate Treugut Tel. 08202-903412
renate.treugut@gmx.net

Tanzreise 2018 nach England und Tanzen für den Frieden

Tanzreise nach England

Dienstag, 18. September
Flug nach Bristol Übernachtung in Glastonbury

Mittwoch, 19. September
Sightseeing in Glastonbury - Übernachtung in Glastonbury

Glastonbury ist eine Kleinstadt in Somerset im Vereinigten Königreich. Sie ist aufgrund der Ruinen der Glastonbury Abbey und der Mythen und Legenden um den nahegelegenen Hügel Glastonbury Tor bekannt, derentwegen Glastonbury den Anspruch erhebt, das sagenhafte Avalon zu sein.

Donnerstag, 20. September
Tagesausflug nach Stonehenge und Avebury

Freitag, 21. September
Fahrt nach Sidmouth

Samstag, 22. September
2 Übernachtungen

DANCING FOR PEACE

Samstag, 22. September
in Stowford Community Centre, Sidmouth, Devon

Sonntag, 23. September Rückflug

Info und Anmeldung:
Ausbildungsinstitut